Die Spezereihandlung

Wo Sie sich zum Apéro vor dem Abendessen treffen!

Eine ganz besondere Ecke im Schlüssel-Haus ist die Spezereihandlung, wo die Gäste vor dem Abendessen den Apéro geniessen. Erfahren Sie hier mehr über die Geschichte vom ehrwürdigen «Lädeli» im Oberdorf. Besuchen Sie unsere kleine Spezialitätenecke und finden auch Sie Ihr Lieblingsprodukt zum Mitnehmen!

Teelichter brennen in langstieligen Windlichtern aus Glas in der Spezereihandlung
In der Spezereihandlung
Spezerei-Produkte in Holzschrank in der Spezereihandlung
Spezerei-Produkte

Die Geschichte vom Quartierladen aus alten Zeiten

Die Spezereihandlung wurde von 1928 bis 1961 von Paul Murer geführt. Damals war der Laden werktags von 06.30 bis 19.00 Uhr, und auch sonntags zu gewissen Stunden geöffnet, da sich hier gleichzeitig die Milchannahmestelle für das Oberdorf befand.
Fett, Konfi und Butter wurden aus grossen Fässern verkauft. Petrol gehörte ebenfalls zum Sortiment. Brot, «Ankä-Ruimi Weggä», Vogelnestli, «Chräpfli» und 15er Stückli lieferten die Bäckereien Käslin und Schlaufer. Von Letzterem wurden die Ziegerkrapfen für die «Ridlichilbi» produziert. Bis 1000 Stück à 30 Rappen verzehrten die Besucher an diesem Tag.
Diverse Fleischwaren und Aufschnitt, sowie ganze Laib Käse konnte man auch erwerben. Die Kartoffeln wurden via See, im Schlepptau eines Schiffes herübergebracht und angeliefert.
Der berühmte «Beggerieder Most» wurde im Offenausschank à 30 Rappen pro Liter angeboten. Die Kunden holten diesen mit 2-Liter Tonkrügen hier ab.
Das Rössler-Geschirr war ein sehr beliebtes Stück Aussteuer zu jener Zeit und damit ein Verkaufsschlager. Das Tiki-Pulver war der grosse Renner bei den Kindern.
Während den Kriegsjahren bezahlte man mit «Märkli».
Der grösste Lieferant der Spezereihandlung war die Firma Hofer, die später zur Hofer-Curti fusionierte.
An- und Auslieferungen erfolgten damals natürlich mit Ross und Wagen.